Sportclub Empor Mörsdorf e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Kreisliga, 7.ST (2010/2011)

SV 1990 St.Gangloff   SC Empor Mörsdorf
SV 1990 St.Gangloff 4 : 1 SC Empor Mörsdorf
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Kreisliga   ::   7.ST   ::   09.10.2010 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Markus Willner

Assists

Thomas Willner

Gelbe Karten

Thomas Jendrasch

Zuschauer

55

Torfolge

1:0 (19.min) - SV 1990 St.Gangloff
1:1 (50.min) - Markus Willner (Thomas Willner)
2:1 (63.min) - SV 1990 St.Gangloff
3:1 (67.min) - SV 1990 St.Gangloff
4:1 (87.min) - SV 1990 St.Gangloff

Kommentar zum Spiel

Empor Mörsdorf hat das ertse Derby in der Kreisliga gegen St. Gangloff mit 1:4 verloren. Vielleicht zu hoch, zieht man die erste Halbzeit mit den klaren Mörsdorfer Torgelegenheiten in Betracht und dem schnellen Ausgleich nach der Halbzeitpause. Dennoch war der Sieg für die Gastgeber in jeder Hinsicht verdient, weil nach den durchaus haltbaren Gegentreffern zum 1:3 und 1:4 die Moral der Mörsdorfer sichtbar gebrochen war. Beide Mannschaften lieferten sich zunächst ein Kreisligaspiel auf unterem Niveau, in dem erneut beim SCE Probleme im Abwehrverhalten nicht zu übersehen waren. Hatte man für die zweite Halbzeit mögliche Umstellungen gerade in diesem Bereich erwartet, überraschte doch die Auswechslung beider etatmäßiger Stürmer etwas. Sei es wie es sei: Eine gute Stunde hielt der SCE das Spiel offen, hatte wie schon gesagt durch Th. Jendrasch klare Einschußgelegenheiten und mit M. Willner einen stets anspielbaren Offensivspieler im Mittelfeld. Die St. Gangloffer Mannschaft operierte mit schnellen langen Bällen in die rechte Abwehrseite des SCE und sorgte so immer wieder für Gefahr. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff hätte "Gangeldorf" für die Vorentscheidung sorgen können, als sich die Chance für das 2:0 per Foulelfmeter bot. Den unplazierten Schuß seines Torwartkollegen hielt jedoch A. Stephan. Nach einer hoffnungsvollen Anfangsphase der zweiten Halbzeit in der M. Willner den Ausgleich erzielte, ging jedoch später beim SCE nicht mehr viel. Wieder war auch die Diskrepanz erkennbar zwischen Spielern, die regelmäßig trainieren und denen die fast ohne Training aktiv sind. In dieser Klasse läßt sich gegen gestandene Mannschaften so letztlich kein Blumentopf gewinnen. Für die Aufbesserung der Stimmung hat dieses Spiel sicher nicht beigetragen, man sollte dennoch den Kopf nicht hängen lassen und gemeinsam um bessere Tage kämpfen. Eine realistische Betrachtung der Lage macht eben auch deutlich, das u.a. Langzeitverletzungen von drei Sportlern und dazu kurzzeitige Ausfälle wegen leichterer Blessuren nicht zu kompensieren sind. Eine Patentlösung läßt sich momentan nicht finden, außer der Ermunterung zusammenzustehen, sich zu helfen und gemeinsam den Optimismus nicht zu verleren. Es sind noch genügend Punkte im Topf! Vielleicht hilft auch die Favoritenrolle der Königshofener am nächsten Wochenende den Ehrgeiz anzustacheln und für eine positive Überraschung zu sorgen. Möglich ist alles......